Fehlersuche und Fehlerbehebung war und ist unter Windows oft alles andere als Benutzerfreundlich, daran ändert auch das aktuelle Windows 7 nichts – auch wenn Microsoft dank der Zuverlässigkeitsüberwachung einen zusätzlichen Schritt in die richtige Richtung gegangen ist. Tritt ein Fehler auf der nicht sofort durch die eigenen Erfahrungen selbstständig behoben werden kann, wird sicherlich ein Großteil aller Benutzer als erstes Google bemühen und dort durch Eingabe der Fehlerbezeichnung nach einer Lösung suchen und sich durch die mehr oder weniger stichhaltigen Suchergebnisse recherchieren. Das kostet Zeit und Nerven und endet auch mal ganz gerne in einer Sackgasse – da ist Frust vorprogrammiert :x . Dann hilft meistens nur noch ein Forum, wo die entsprechende Fehlermeldung gepostet wird oder man fragt Bekannte/Freunde bzw. holt sich Rat bei einer Fachperson. Ist das geschehen hält die Freude nicht allzu lange an, denn entweder hat man Schwierigkeiten seine Frage so zu formulieren, dass die Helfenden einen entscheidenden Tipp geben können oder aber die häufigen Gegenfragen werden nicht richtig verstanden und führen somit zu einem Frage-Antwort-Quiz :roll: . Dann hilft oft nur noch der Remote-Support und/oder die Problemaufzeichnung weiter.
Mit der Problemaufzeichnung werden alle Benutzeraktionen unter Windows genau dokumentiert und im Anschluss abgespeichert, die so gewonnenen Informationen können dann vom Administrator oder der helfenden Person eingesehen werden. Die Bedienung ist sehr einfach und übersichtlich gehalten (Aufnahme Starten, Aufnahme Stoppen, Kommentar hinzufügen) und kann somit auch problemlos von unerfahrenen Benutzern eingesetzt werden.
Nachdem man die Problemaufzeichnung aufgerufen hat, muss man nur den Start-Button drücken und die Aufzeichnung beginnt. Nachdem der Fehler dann im Kasten ist wird das Programm mit Stopp angehalten. Anschließend werden die Ergebnisse in einer ZIP-Datei abgespeichert und bspw. über die Netzwerkfreigabe dem Administrator zur Verfügung gestellt oder per Mail zugeschickt. Dieser öffnet dann einfach die im ZIP-Archiv enthaltene MHT-Datei (wird im Browser betrachtet) und kann nun genau sehen, welche Schritte der Benutzer bis zur Fehlermeldung durchgeführt hat. Hierbei werden auch sämtliche Klicks (Linksklick auf Programm x und Rechtsklick auf y usw.) dokumentiert und mit Screenshots des Benutzerdesktops erweitert. Somit muss sich der Benutzer nicht mit nervigen Fragestellungen rumärgern und der Administrator kann sich dank der gewonnen Informationen bereits im Vorfeld auf die Problematik einstellen und vor einer Remotesitzung nach Lösungen suchen.

Alternativ kann die Problemaufzeichnung natürlich auch dazu genutzt werden, die Schritte zu einer Problemlösung aufzuzeichnen. Demnach würde der Administrator bzw. die helfende Person alle notwendigen Schritte ausführen die bspw. nötig sind um ein Programm zu installieren. Der Benutzer kann dann anhand dieser Anleitung alle Schritte ganz in Ruhe “Step by Step” selbst ausführen.

Wie ihr die Problemaufzeichnung aufruft und wie das Ganze dann ausschaut erfahrt ihr im Video-Tutorial.

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